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Auf diesen Seiten erhalten Sie Informationen über die Arbeit des Katholikenrates im Bistum Osnabrück, seine Zusammensetzung und seine inhaltlichen Schwerpunkte.

Katholikenrat begrüßt Initiative zum Arbeitsschutzkontrollgesetz

Der Katholikenrat im Bistum Osnabrück begrüßt, dass das Bundeskabinett ein Arbeitsschutzkontrollgesetz auf den Weg gebracht hat, das ab Januar 2021 Werkverträge und ab April 2021 Zeitarbeit in Kernbereichen der Fleischindustrie verbietet. "Für Veränderungen im Umgang mit den Arbeiterinnen und Arbeitern mit Werkvertrag braucht es jedoch mehr als ein Gesetz" so der Text der Stellungnahme. „Bund, Länder und Kommunen sowie die Zivilgesellschaft und nicht zuletzt auch die Kirchen müssen sich dieser Bevölkerungsgruppe stärker annehmen und auf Missstände aufmerksam machen. Nur so können Ausbeutung und Entrechtung verhindert werden.“ Katharina Abeln, die Vorsitzende des Katholikenrates, sagt dazu: „Auch bei uns im Bistum Osnabrück wurden Beschäftigte mit Werkverträgen ausgenutzt. Als Christen dürfen wir nicht wegsehen, wenn so etwas in der Nachbarschaft geschieht, sondern müssen auf diese Missstände aufmerksam machen und sie bekämpfen.“

Verabschiedung von Generalvikar Theo Paul

Fast 25 Jahre war Theo Paul als Generalvikar des Bistums Osnabrück tätig. Am 20. 9. 2020 wurde er im Rahmen einer Eucharistiefeier im Dom verabschiedet. Beim anschließenden Empfang in der Sporthalle der Domschule fanden viele Vertreter des öffentlichen und kirchlichen Lebens anerkennende Worte. Für den Katholikenrat hielt die Vorsitzende Frau Abeln eine Ansprache, in der sie u.a. auf sein Engagement für eine partizipative Kirche im Bistum einging und an die zahlreichen Zukunftsgespräche erinnerte, die während seiner Amtszeit im Bistum stattfanden. (siehe Stellungnahmen).

Online-Arbeitshilfe zum Erntedankfest

„Ist es nicht krass, auf der einen Seite Gott für das zu danken, was wir zum Leben brauchen, und auf der anderen Seite, so viele Lebensmittel wegzuschmeißen?“ – so beginnt ein Video der Bloggerin Natalia Löster, das sie 2019 auf der Bistumshomepage veröffentlicht hat.
Mit der Online-Arbeitshilfe „Lebensmittel genießen-nicht wegwerfen“ will der Katholikenrat auf diese Diskrepanz aufmerksam machen und das Thema Lebensmittelverschwendung ansprechen. Das Erntedankfest bietet eine gute Möglichkeit, sich in Gemeinden und Verbänden neu über einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln Gedanken zu machen. Eine entsprechende Online-Arbeitshilfe gibt dazu Anregungen und viele Tipps, sowohl für die Gestaltung der Erntedank-Gottesdienste als auch anderer Aktionen und Maßnahmen im Umfeld von Erntedank.
Online-Arbeitshilfe

Regionenkonferenzen des Synodalen Weges

Coronabedingt fanden am Freitag, 4. September 2020 in Berlin, Dortmund, Frankfurt a. M., Ludwigshafen und München Regionenkonferenzen des Synodalen Weges statt. Auf diesen Regionenkonferenzen unter dem Motto „Fünf Orte – ein Weg“ kamen insgesamt mehr als 230 Mitglieder der Synodalversammlung sowie Beraterinnen und Berater des Synodalforums „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche” und des Synodalforums „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft” zusammen. Die zur Debatte gestellten Texte verstehen sich als erste Arbeitstexte.
Die Gespräche konzentrierten sich zunächst auf die Frage, welche Herausforderungen die Corona-Pandemie für den Synodalen Weg bedeutet. Bischof Georg Bätzing, Präsident des Synodalen Weges, betonte in Frankfurt a. M., dass die Pandemie aktuelle Fragen an die Kirche gestellt hätte, die es in den kommenden Monaten zu beantworten gelte: „Was bedeutet es, wenn das Leben so gefährdet ist? Was sagt uns Gott in dieser Zeit? Was brauchen wir?“ .
Prof. Thomas Sternberg, Präsident des Synodalen Weges, würdigte den Zwischenschritt der Regionenkonferenzen: „Wir haben in Dortmund einen kritisch-selbstkritischen Austausch an sachlichen Argumenten und persönlichen Erfahrungen erlebt zu den zwei ersten Arbeitspapieren und Corona. Die Pandemie stellt grundsätzliche Fragen – gesellschaftlich und kirchlich. Ich bin froh, dass wir heute die Regionenkonferenzen für Feedback und Hearing nutzen können. Es ist deutlich geworden: Der Synodale Weg geht erfolgreich weiter, der gute Geist von Frankfurt lebt.“
Bischof Dr. Franz-Josef Bode, Vizepräsident des Synodalen Weges, sagte in Ludwigshafen: „Wir haben hier in einer wohlwollenden und konstruktiven Atmosphäre sprechen können. Dabei konnten wir feststellen, dass es in der Mitte der Positionen einen großen Konsens gibt, den wir auch in der nächsten Synodalversammlung stärker betonen sollten als die weiter auseinanderliegenden Positionen. In zwei sich gegenüberstehenden Lagern zu denken, entspricht nicht der Realität.“ Mit Blick auf das Arbeitspapier aus dem Frauenforum betonte Bischof Bode: „Wir sollten nicht allein auf die Frage der Weihe schauen, sondern uns nachhaltig für eine schrittweise größere Beteiligung von Frauen einsetzen - für das Leben und die Arbeit der Kirche in allen Belangen und für eine neue Kultur des Denkens. Wir hoffen, dass Frauen – mit Rückendeckung und Ermutigung aus den Gemeinden – viel mehr in Verkündigung und Liturgie aktiv werden können, zum Beispiel mit eigenen Predigten in den Gottesdiensten. Auch eine Übernahme von Taufen, Beerdigungen oder Trauungen ist denkbar.“

Zur Instruktion der Kleruskongregation

Die Vorsitzende des Katholikenrates, Frau Katharina Abeln, hat Bischof Dr. Bode für seine frühzeitige kritische Reaktion auf die jüngste Instruktion der Kleruskongregation gedankt und ihm die Solidarität der katholischen Laien im Bistum signalisiert. Ihr Schreiben kann unter Stellungnahmen nachgelesen werden.

Kirchliches Ehrenamt angesichts des Coronavirus

In ihrem neuesten Mitteilungsblatt "Ehrensache" geht die Vorsitzende des Katholikenrates, Katharina Abeln, auf die Herausforderungen ein, die das Coronavirus für die kirchliche Räte- und Verbandsarbeit bedeutet. "Wir halten zusammen und lassen uns nicht davon abbringen, Zeugnis zu geben von unserer Hoffnung." (Siehe EHREN-SACHE 2/2020)

Frühjahrsvollversammlung des Katholikenrates

Am 6./7. März 2020 fand die Frühjahrsvollversammlung des Katholikenrates in der Landvolkshochschule Oesede statt. Das Schwerpunktthema lautete "Frauen in Diensten und Ämtern in der katholischen Kirche." Referentinnen waren Frau Dr. Daniela Engelhard und Frau Prof. Dr. Margit Eckholt.
Nach ausführlicher Beratung sprach sich der Katholikenrat einstimmig für den Zugang von Frauen zu allen Diensten und Ämtern in der Kirche aus.
In der Stellungnahme heißt es: „…Wir unterstützen die engagierten Bemühungen, die „Kirche der Beteiligung“ in unserem Bistum weiter umzusetzen und damit Frauen und Männer zunehmend in die Gestaltung von Kirche einzubeziehen. … Wir sprechen uns für Beauftragungen von befähigten Laien zur Predigt, zur Taufspendung, Eheschließungsassistenz, zum Krankensegen und zum Beerdigungsdienst aus. Kooperative, gleichberechtigte Leitungsmodelle, in denen Frauen und Männer, Kleriker und Laien gemeinsam Verantwortung übernehmen, sichern eine gerechte Verteilung von Macht. … Im Wissen um die lehramtlichen Aussagen in dieser Frage setzen wir uns als Katholikenrat dennoch ein für einen gleichberechtigten Zugang von Frauen und Männern zu allen kirchlichen Diensten und Ämtern bis hin zu den Weiheämtern. Wir beziehen uns dabei auf die „Osnabrücker Thesen“, die formulieren, dass „nicht der Zugang von Frauen zu den kirchlichen Diensten und Ämtern begründungspflichtig ist, sondern deren Ausschluss." (Siehe Stellungnahmen)

Erste Synodalversammlung

src="/index.html" Vom 30. Januar bis 1. Februar 2020 fand die erste Synodalversammlung des Synodalen Weges in Frankfurt statt. Seitens des Bistums Osnabrück nahmen Bischof Dr. Franz-Josef Bode, Frau Katharina Abeln, Weihbischof Johannes Wübbe und Propst Dr. Bernhard Stecker daran teil. Diakon Ansgar Maul (links im Bild) war Vertreter der Ständigen Diakone auf Bundesebene.
Hier ein Bild der "Osnabrücker Delegierten":

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Synodaler Weg