katholikenrat-osnabrueck.de

Herzlich Willkommen!

Auf diesen Seiten erhalten Sie Informationen über die Arbeit des Katholikenrates im Bistum Osnabrück, seine Zusammensetzung und seine inhaltlichen Schwerpunkte.

"Katholikenrat stellt sich hinter Bischof Bode"

Der Katholikenrat hat die Entscheidung von Bischof Dr. Franz-Josef Bode begrüßt, trotz persönlicher Fehler im Umgang mit Missbrauch im Amt zu bleiben.
Frau Abeln hat in einer öffentlichen Stellungnahme dazu erklärt, dass sie trotz der teils massiven Kritik des am 20.09.2022 veröffentlichten Missbrauchs-Gutachtens der Uni Osnabrück den Entschluss Bodes begrüßt, "angesichts der jetzt erkennbaren Lage, sein Amt weiterhin wahrzunehmen und die künftige Entwicklung zu gestalten." Den Wortlaut dieser Erklärung können Sie unter "Stellungnahmen" nachlesen.

"Bau mit uns an der Kirche der Zukunft"

Das Bistum Osnabrück und der Katholikenrat hatten beim Katholikentag in Stuttgart wieder einen gemeinsamen Stand. Zusammen mit den Bistümern Hamburg, Hildesheim und Münster luden sie die Gäste ein in ein großes Zelt und stellten je eigene Projekte und Aktionen vor. Beim Osnabrücker Stand konnten die Gäste an der "Kirche der Zukunft" bauen. Die Fragen lauteten:
- Wie können wir bleiben - gerade jetzt?
- Worauf können wir hoffen - gerade jetzt?
- Was können wir tun - gerade jetzt?
Mit großen Papplegosteinen beteiligten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und schrieben auf, was ihnen für die "Kirche der Zukunft" wichtig ist. Viele machten mit, schrieben ihre Ideen und Wünsche auf und kamen dazu miteinander ins Gespräch. Besonders für Familien erwies sich die Aktion als lohnendes Angebot. Manche Eltern wurden von ihren Kindern gedrängt, wieder zum Osnabrücker Stand zu gehen, damit sie die Kirche auf-und umbauen konnten. So ergaben sich über die drei Tage viele gute Begegnungen und Gespräche.
Näheres sieh unter der Rubrik "Bilder".

Katholikenrat formuliert die Antwort des Bistums Osnabrück auf die Fragen der Weltsynode.

Eine Redaktionsgruppe des Katholikenrates hat die Antworten auf die Fragen der Weltsynode zusammengefasst und in ein 10-seitiges Papier gebracht, das an die Deutsche Bischofskonferenz weitergegeben wird. Papst Franziskus hatte im Oktober 2021 den weltweiten synodalen Weg eröffnet, einen auf zwei Jahre angelegten mehrstufigen Dialog.
Am 29. April 2022 übergab die Redaktionsgruppe die diözesane Antwort an Bischof Dr. Bode und die Seelsorgeamtsleiterin Dr. Martina Kreidler-Kos. Dieser Text ist unter der Rubrik „Stellungnahmen“ eingestellt und kann dort nachgelesen werden.

Katholikenrat äußert sich zur Frage um gesetzliche Neuregelung des assistierten Suizids

Der Katholikenrat im Bistum Osnabrück fordert bei der Neufassung des Gesetzes zum assistierten Suizid festzuschreiben, dass niemand zur Selbsttötung gedrängt wird. Menschen, die in Altenpflege- und Hospizeinrichtungen leben, sollten sicher sein können, in dieser Frage nicht unter Druck gesetzt zu werden. Für sie müsse es möglich sein, „die geschäftsmäßige Suizidbeihilfe im Sinne des ‚Wunsch- und Wahlrechts‘ von Dienstleistungsnutzer*innen abzulehnen“, heißt es in dem auf der Frühjahrsvollversammlung verabschiedeten Text. Ebenso spricht sich die Vertretung von Katholik*innen aus Räten und Verbänden im Bistum dafür aus, dass Angebote für Palliativversorgung und die Hospizarbeit öffentlich bekannter gemacht und weiter ausgebaut werden. „Ziel muss es sein, Lebensqualität auch in der letzten Phase zu ermöglichen“, so der Katholikenrat.
Ausdrücklich begrüßte Katharina Abeln, die Vorsitzende des Katholikenrates, die Stellungnahme der katholischen Bischöfe und leitenden evangelischen Geistlichen aus Niedersachsen und Bremen zur Suizidbeihilfe, die vor wenigen Tagen erschien.

Die Mitglieder des Katholikenrats berieten auf der Frühjahrsvollversammlung außerdem den von Papst Franziskus ausgerufenen weltweiten Synodalen Weg und informierten sich über die Hintergründe des Krieges in der Ukraine und die Folgen auch für die Hilfsprojekte von Bistum Osnabrück und Caritas-Diözesanverband in Russland.

"Und sie bewegt sich doch" - Zwischenbilanz zum Synodalen Weg

Eine positive Bilanz zieht Katharina Abeln nach ihrer Beteiligung an der 3. Vollversammlung des Synodalen Weges in Frankfurt. Ihr Fazit lautet:
„Mit dieser Vollversammlung wurden wichtige „Wegweiser“ gesetzt. Ich gehe hoffnungsvoll den Synodalen Weg weiter, der sicherlich noch lang ist, nicht alle Erwartungen erfüllen wird, manche Steine und Felsbrocken hervorbringt, ABER für mich ein Weg ist, der Kirche in die Zukunft bringen kann!“ (vgl. Mitteilungen „Ehrensache“)