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Auf diesen Seiten erhalten Sie Informationen über die Arbeit des Katholikenrates im Bistum Osnabrück, seine Zusammensetzung und seine inhaltlichen Schwerpunkte.

Zum Rücktrittsgesuch von Kardinal Marx

In einer öffentlichen Erklärung nimmt die Katholikenratsvorsitzende Katharina Abeln Stellung zum Rücktrittsgesuch von Kardinal Marx. Sie spricht von einem "Gewitter, das durch die katholische Kirche geht" und hofft, dass der Papst das Rücktrittsgesuch nicht annimmt. Sie "zollt ihm Respekt für seinen Mut", "denn genau diese Reformer wie Marx brauchen wir." (Siehe Stellungnahmen)

Reaktion auf die Mitteilung aus Rom zur Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften

Am 15. März hat die vatikanische Kongregation für die Glaubenslehre in Rom eine Note über die Segnung von Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts veröffentlicht. Der Text widmet sich der Frage, ob die Kirche die Vollmacht hat, Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts zu segnen. Diese Frage wird im Text verneint. Katharina Abeln, Vorsitzende des Katholikenrates im Bistum Osnabrück kommentierte das mit folgenden Worten:
„Die Absage der römischen Glaubenskongregation zur Einführung von Segensfeiern von gleichgeschlechtlichen Paaren stößt bei mir und bei vielen Katholikinnen und Katholiken im Bistum Osnabrück auf Unverständnis und große Enttäuschung.
Diese römische Ablehnung stellt sich klar gegen die Ansätze des Synodalen Weges, insbesondere gegen das Synodalforum „Leben in gelingenden Beziehungen“, das sich offen für eine Anerkennung jedes Menschen ausspricht, gleich welcher sexuellen Orientierung oder Lebenssituation. Als Vorsitzende des Katholikenrates unterstütze ich nachdrücklich die weiteren Bemühungen im Synodalen Weg.
Segen bedeutet Gottes Zuspruch, dieser darf von keinem Menschen und keiner Institution verwehrt werden!“

Online-Konferenz des Synodalen Weges

Am 4. und 5. Februar 2021 fand die Online-Konferenz als Zwischenschritt des Synodalen Weges statt. An ihr nahmen die Mitglieder der Synodalversammlung, die Beraterinnen und Berater der vier Synodalforen sowie die Beobachterinnen und Beobachter aus dem benachbarten Ausland und der Ökumene teil.
Neben Hearings zu allen vier Synodalforen und einem breiten Einblick in die aktuellen Arbeitsstände standen auch der Stand der Aufklärung und der Aufarbeitung zu sexualisierter Gewalt in der Kirche, Feedbacks der Beobachterinnen und Beobachter zum Synodalen Weg sowie von den Synodalen angebotene Workshops auf dem Programm. Einen Eindruck von dieser Konferenz schildert Katharina Abeln in der Ausgabe 1/2021 der "EHREN-SACHE" (Siehe entsprechenden Menüpunkt).

Trauer um Hans-Michael Lübbers

Nach langer, schwerer Krankheit verstarb am 30. 11. 2020 Hans-Michael Lübbers aus Meppen. Er war 16 Jahre lang Mitglied im Katholikenrat und davon 6 Jahre stellvertretender Vorsitzender des Katholikenrates. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seinen Angehörigen.


Vollversammlung als Zoom-Konferenz

Seine diesjährige Herbstvollversammlung hat der Katholikenrat erstmals digital durchgeführt. 49 Mitglieder trafen sich am Samstag, 28. November 2020 auf der Plattform Zoom und berieten aktuelle kirchliche und politische Themen. Im zweiten Teil der Versammlung schaltete sich Bischof Dr. Bode zu und sprach mit den Mitgliedern über die Folgen der Corona Pandemie und über den Synodalen Weg.


Katholikenrat begrüßt Initiative zum Arbeitsschutzkontrollgesetz

Der Katholikenrat im Bistum Osnabrück begrüßt, dass das Bundeskabinett ein Arbeitsschutzkontrollgesetz auf den Weg gebracht hat, das ab Januar 2021 Werkverträge und ab April 2021 Zeitarbeit in Kernbereichen der Fleischindustrie verbietet. "Für Veränderungen im Umgang mit den Arbeiterinnen und Arbeitern mit Werkvertrag braucht es jedoch mehr als ein Gesetz" so der Text der Stellungnahme. „Bund, Länder und Kommunen sowie die Zivilgesellschaft und nicht zuletzt auch die Kirchen müssen sich dieser Bevölkerungsgruppe stärker annehmen und auf Missstände aufmerksam machen. Nur so können Ausbeutung und Entrechtung verhindert werden.“ Katharina Abeln, die Vorsitzende des Katholikenrates, sagt dazu: „Auch bei uns im Bistum Osnabrück wurden Beschäftigte mit Werkverträgen ausgenutzt. Als Christen dürfen wir nicht wegsehen, wenn so etwas in der Nachbarschaft geschieht, sondern müssen auf diese Missstände aufmerksam machen und sie bekämpfen.“


Online-Arbeitshilfe zum Erntedankfest

„Ist es nicht krass, auf der einen Seite Gott für das zu danken, was wir zum Leben brauchen, und auf der anderen Seite, so viele Lebensmittel wegzuschmeißen?“ – so beginnt ein Video der Bloggerin Natalia Löster, das sie 2019 auf der Bistumshomepage veröffentlicht hat.
Mit der Online-Arbeitshilfe „Lebensmittel genießen-nicht wegwerfen“ will der Katholikenrat auf diese Diskrepanz aufmerksam machen und das Thema Lebensmittelverschwendung ansprechen. Das Erntedankfest bietet eine gute Möglichkeit, sich in Gemeinden und Verbänden neu über einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln Gedanken zu machen. Eine entsprechende Online-Arbeitshilfe gibt dazu Anregungen und viele Tipps, sowohl für die Gestaltung der Erntedank-Gottesdienste als auch anderer Aktionen und Maßnahmen im Umfeld von Erntedank.
Online-Arbeitshilfe