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Auf diesen Seiten erhalten Sie Informationen über die Arbeit des Katholikenrates im Bistum Osnabrück, seine Zusammensetzung und seine inhaltlichen Schwerpunkte.

"Katholikenratsvorsitzende würdigt Bodes Einsatz für die Laien"

Katharina Abeln, die Vorsitzende des Katholikenrates im Bistum Osnabrück, erwähnte im Rahmen der Feier zum 30. Bischofsjubiläum von Bischof Franz-Josef Bode besonders sein Engagement für die pastoralen Zukunftsgespräche und seinen Einsatz für die Laien. In den 30 Jahren als Bischof habe Franz-Josef Bode wichtige Akzente gesetzt. „Gemeinsam mit den Räten und Gremien haben sie Wegpunkte für unser Bistum markiert“, so die Katholikenratsvorsitzende. „Vielfältig und bunt – so würde ich nicht nur unser Bistum beschreiben, sondern so würde ich auch sie beschreiben“, so Abeln zu Bischof Bode. Er habe mit Offenheit und Weitsicht das Bistum geprägt.

"Schulen offen halten!"

Die Vorsitzende des Katholikenrates Osnabrück gehört zu den Erstunterzeichnern eines Offenen Briefes an alle für Bildung und Erziehung Verantwortlichen. In dem Brief fordern Verbände und Gremien, die Sommerzeit zu nutzen, um alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen, damit Schulen und Kitas für den Fall einer vierter oder weiterer Corona-Wellen offenbleiben.

Konkret fordern die Erstunterzeichner:
1. Es müssen alle zur Verfügung stehenden Infektionsschutzmaßnahmen sinnvoll ausgeschöpft werden.
2. Kinder und Familien brauchen einfache Zugänge zu Jugendhilfe und Sozialarbeit.
3. Wir brauchen individuell auf die Kinder angepasste Angebote, um die schulischen Defizite aufzufangen. (Siehe Stellungnahmen)

Auf der Webseite www.schulenoffenhalten.de besteht die Möglichkeit, den Brief mit zu unterzeichnen.

Keine Kirche ohne Frauen: Es bewegt sich etwas

Am 29. April fand im Rahmen von „synod_os“ eine Veranstaltung mit 300 Teilnehmer*innen statt, bei der es um Fragen ging wie: Was können Frauen in der katholischen Kirche bewirken? Sollten sie predigen dürfen, auch in der Eucharistie? Was für Leitungspositionen können sie besetzen? Wie ist es mit der Weihe? Oder braucht es gleich ein ganz neues Verständnis vom Amt in der Kirche?
Aus der Debatte ergaben sich konkrete Ideen, die die Verantwortlichen im Bistum weiterverfolgen werden: Es soll auf eine neue Predigtordnung hingearbeitet werden, die auch Laien berücksichtigt. Auch werde verstärkt diskutiert, dass Laien die Taufe spenden und bei der Ehe assistieren können. Das Ziel, dass Frauen mindestens 30 Prozent der Leitungspositionen im Bistum besetzen, sei stark vor Augen, so Bischof Bode. Und man wolle auch verstärkt Gemeindeleitungen mit Laien besetzen – nach Paragraph 517, 2 des Kirchenrechtes

Zum Rücktrittsgesuch von Kardinal Marx

In einer öffentlichen Erklärung nimmt die Katholikenratsvorsitzende Katharina Abeln Stellung zum Rücktrittsgesuch von Kardinal Marx. Sie spricht von einem "Gewitter, das durch die katholische Kirche geht" und hofft, dass der Papst das Rücktrittsgesuch nicht annimmt. Sie "zollt ihm Respekt für seinen Mut", "denn genau diese Reformer wie Marx brauchen wir." (Siehe Stellungnahmen)

Reaktion auf die Mitteilung aus Rom zur Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften

Am 15. März hat die vatikanische Kongregation für die Glaubenslehre in Rom eine Note über die Segnung von Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts veröffentlicht. Der Text widmet sich der Frage, ob die Kirche die Vollmacht hat, Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts zu segnen. Diese Frage wird im Text verneint. Katharina Abeln, Vorsitzende des Katholikenrates im Bistum Osnabrück kommentierte das mit folgenden Worten:
„Die Absage der römischen Glaubenskongregation zur Einführung von Segensfeiern von gleichgeschlechtlichen Paaren stößt bei mir und bei vielen Katholikinnen und Katholiken im Bistum Osnabrück auf Unverständnis und große Enttäuschung.
Diese römische Ablehnung stellt sich klar gegen die Ansätze des Synodalen Weges, insbesondere gegen das Synodalforum „Leben in gelingenden Beziehungen“, das sich offen für eine Anerkennung jedes Menschen ausspricht, gleich welcher sexuellen Orientierung oder Lebenssituation. Als Vorsitzende des Katholikenrates unterstütze ich nachdrücklich die weiteren Bemühungen im Synodalen Weg.
Segen bedeutet Gottes Zuspruch, dieser darf von keinem Menschen und keiner Institution verwehrt werden!“